Stromberg IMO zu dumm
Bei dieser Folge (die ich im allgemeinen sehr gut finde) stellt sich mir dann aber doch die Frage: Wie hat es Stromberg denn überhaupt zum Abteilungsleiter gebracht?
Dass er einfach nur ein großer Sprücheklopfer ist, von Selbstüberschätzung nur so trieft, sozial total inkompetent ist und auch sonst keinen Plan zu haben scheint, was in der Capitol eigentlich vor sich geht, ist ja noch relativ realistisch. Z.B. sieht man ja auch Ulf nie richtig arbeiten (meistens spielt er doch Karten an seinem Computer). Die Abteilung allgemein ist also sehr lausig, finde ich, was Arbeitsmoral angeht (na gut, in erster Linie natürlich nur die beiden).
Aber jetzt zu meiner Frage: Wie kann Stromberg denn diese Chefposition überhaupt erreicht haben, wenn er sich weder mit der internen Bearbeitungssoftware noch mit den einzelnen Vertragsklauseln (siehe Folge 106. "Diebstahl") auskennt?
Meiner Meinung nach, ist das zu unrealistisch dargestellt (natürlich, auf inkompetente Vorgesetzte trifft man immer wieder und einigen hats auch wirklich die Birne zerhagelt, aber so wie Stromberg sich in diesen beiden Folgen verhält?). Das finde ich auch ein wenig schade, da ich die Story von "Der Kurs" eigentlich genial finde, nur etwas mehr dürfte der Bernd schon aufm Kasten haben finde ich.
Man hätte das Ende ja auch beibehalten können, indem Stromberg beispielsweise wie Erika nicht mit der neuen Software umgehen kann, die alte müsste er aber doch immerhin in rudimentären Zügen beherrschen.
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