So Kinners. Ich hab mal weiter geschrieben. Alles wie gehabt: Was ist gut, was schlecht?
Ernie vs. Stromberg
(Ernie erscheint im Büro. Mit Akten unter der Hand begrüßt er kurz die Kamera, worauf sich sein Gesichtsausdruck verfinstert. Er betritt die Schadensregulierung)
Ernie: Hallihallo. Ich bin wieder da.
Erika: Oh. Ernie. Das wurde ja auch mal langsam Zeit. Bist ja 3 Wochen später als geplant.
Ernie: Ja. Mit dem Flieger gab es „Turbolenzen“. (grinsen)
Erika: Ne. Turbolenzen würd´ ich das nicht nennen. Stromberg hat da schon ein bisschen nachgeholfen.
Ernie: Stromberg?? Der ist wieder hier? Ich hab grad schon die Kameras gesehen und so, aber was macht der denn jetzt?
Erika: Der vertritt dich. Und ich glaub nicht, dass du den da so leicht wieder rauskriegst...
(Schnitt in Strombergs Büro, das er wieder nach seinem Geschmack eingerichtet hat. Telefonläuten)
Stromberg: Stromberg...ah der Herr Becker...Ja. Ich bin dann wieder hier in meiner Schadensregulierung...Einmal hier ein Gespräch dann dort ein Gespräch und Zack, bin ich wieder hier...was treiben sie denn so

grinsen)...Im Krankenhaus? Wer hat sie denn zusammen geschlagen...chrchrchr...ihre Frau...Kind...gut gut. Hm. Tschüß (legt auf; grinst in die Kamera)
(Vorspann)
(Stromberg grinst immer noch in die Kamera; Ernie öffnet die Tür ohne zu klopfen)
Ernie: Herr Stromberg das geht so nicht. Sie können hier doch nicht einfach so...
Stromberg: Ernie! Das üben wir aber noch mal. Jetzt drehst du dich schön um und klopfst an. (Ernie dreht sich um und geht zur Tür hinaus. Klopft)
Stromberg: Herein
Ernie: Herr Stromberg das geht so nicht. Sie können hier nicht...
Stromberg: Kann ich wohl. Siehst du doch. (Schnitt zu Stromberg Interview)
Stromberg. Ja glauben sie denn die Mammuts sind den Jungs in der Steinzeit da direkt in die Bratpfanne gelaufen? Nein. Die Homo...Homo...Sapiens da, haben Fallen gebaut. So ist das hier auch.
Ernie: Ne. Da geh ich jetzt mit nach oben. (geht weg)
Stromberg: Der Ernie. Ist seit sechs Wochen nicht mehr hier und meint gleich hier ein auf Oma Lydia zu machen. Ich kann mich noch gut erinnern, wenn die bei uns war, dann ging das „Bernd. Warum hast du die Kloschüssel angesabbert? Warum hast du die Füllerminen durchgeschnitten und dann auf die Tischdecke gelegt?“ So ist beim Ernie auch. Nur Vorwürfe. Kein bisschen Verständnis...
(Stromberg geht durchs Büro)
Stromberg: Na Tanja. Auch vom Robinson Syndrom befallen? Wartest du auch auf Freitag?
Tanja: Ne. Ich konzentrier mich auf die Akte. Das ist nämlich etwas komplizierter. Ich frag mal Ernie der hat so was schon mal bearbeitet. (Geht zu Ernie, der gerade in die Schadensregulierung zurückkommt)
Tanja: Ich hab da ein Problem Ernie. Ich komm mit der Akte nicht weiter. Aber hattest doch letztens auch so einen Fall. Kannst du mir den mal raussuchen.
Ernie: Ja. Natürlich Tanja. Für dich doch immer. Mach ich jetzt gleich (geht zum Aktenschrank). Wo ham wir die denn?...ah...bahamas doch. (nimmt die Akten und geht zu Tanja)
Ernie: Hier Tanja. War nich schwer zu finden.
(Schnitt zu Stromberg, der mit Ulf spricht)
Stromberg: Meine Güte. Der Ernie meint aber auch jetzt ein auf beliebt zu machen, oder? Haben die den da oben bestimmt gesagt, dass der sich nen Fallschirm besorgen kann, wenn sich auf menschlichen Ebene nicht bessert, was?
Ulf: (lacht) Ja. Ich glaub auch. Ernie ist doch als Chef eine absolute Null
Stromberg: Ne eine 00 (Stromberg Lacher)
(Stromberg und Ernie begegnen sich in der Küche)
Ernie: Herr Stromberg. Ich hab den das vom Betriebsrat erzählt, wie sie sich hier verhalten. Die haben mir gesagt, dass die das untersuchen werden.
Stromberg: Ach. Ernie. Das ist doch instant Kaffee. Pure Scheiße auf gut Deutsch. Das haben die doch jetzt schon wieder vergessen. Du solltest dir da oben dein Büro hinsetzen, so oft wie du auf aufkreuzt...
(Schnitt zu Ernie Interview)
Ernie: Ja. Jetzt geht’s dem Stromberg an den Kragen. Wir kiegen den schon klein. (überlegt kurz) Das hätte ich aber auch nicht gedacht, dass ich an meinen ersten Arbeitstag nach der Fortbildung schon soviel Stress habe. Tja. Was hab ich da neulich im Fernsehen gesehen? Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel. Man weiß nie, was man bekommt.
(Schnitt zu Stromberg Interview)
Stromberg: Deswegen ess ich immer Goldbären. Da weiß man was man bekommt. Ein Griff in die Tüte und schwubs hat man ein Goldbär. Und so ist das hier auch. Also ich glaube nicht, dass die vom Betriebsrat da was machen. War doch alles total legal...na ja. Fast...(grinsen)