Alt 02.12.2009, 17:58   #1 (permalink)
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Standard Stromberg - Angepasst ans Prekariatsniveau von Pro7?

Hi,

Ich verfolgte Stromberg seit der ersten Staffel und muss leider sagen, daß die Serie seit der 3.Staffel an Qualität verloren hat. Die Charaktere wirken IMHO unrealistisch überzeichnet. Gut, das waren sie in den ersten Staffeln auch schon, aber in den letzten beiden Staffeln ist es einfach viel zu übertrieben; Der Humor ist nicht mehr subtil, er ist nur noch albern. Ich glaube, Stromberg spricht mittlerweile deshalb auch verstärkt eine ganz andere Gruppe von Leuten an (Kann man auch hier im Forum beobachten), mir scheint, das Niveau der Serie hat sich dem Niveau des Senders angepasst

Auch folgt die Serie in der 4.Staffel ja immer exakt dem gleichen Muster: Stromberg heckt irgendeinen Plan aus, der während der Folge durchaus erfolgversprechend scheint, um am Ende dann grandious zu scheitern. Einen richtigen Fortschritt in der Handlung gibt es nicht. Man könnte die meisten Folgen dieser Staffel in wilkürlicher Reihenfolge zeigen, genau wie bei einer x-beliebigen Sitcom. Das finde ich auch deshalb lächerlich, weil Ralf Husmann mal großspurig in einem Interview verkündet hat, daß er Stromberg niemals zu so einer langweiligen, vorhersehbaren Sitcom verkommen lassen würde, wie es sie zu tausenden gibt. Bevor das passiert, würde er lieber gar keine neuen Folgen mehr produzieren, sagte er. Passiert ist genau das Gegenteil, Stromberg ist omnipräsent auf Pro7, so daß es nur noch nervig ist.

Mittlerweile hoffe ich wirklich, daß nach der 4.Staffel nun auch echt endgültig Schluss ist und uns dieser angebliche Kinofilm dann doch erspart bleibt. Nunja, wie denkt ihr darüber?
__________________
Ich hab noch Fingerabdruckpulver aus'm Yps-Heft zu Hause.
Regeldieter ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 02.12.2009, 21:05   #2 (permalink)
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Ich find die Staffel eigentlich ganz gut gelungen(also bis Fogle 7 erstmal). Durch die Finsdorfgeschichte kommt mal wieder ein bisschen Abwechslung rein. Die Folgen der vorherigen Staffeln waren doch auch in einem beträchtlichen Maße austauschbar, aber das macht die Serie auch mit aus. Es ist halt einfach, natürlich übertrieben, der Büroalltag dargestellt. Auch dadurch,dass die Charaktere extrem "überzeichnet" werden (es gibt wenig "Durchschnittsmenschen", die Protagonisten fahren alle eine bestimmte (Klischee-)Linie z.B. Ulf:typisch männlich, Ernie: sozial vollkommen inkompetent) wird ein starker Kontrast geschaffen der, auch in Staffel 4, für die lustigen Konfrontationen sorgt.
-crankk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2009, 14:17   #3 (permalink)
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Ich sehe das ehrlich gesagt absolut nicht so...

Es mag vielleicht sein, dass die ersten beiden Staffeln noch etwas besser waren. Diese waren dafür aber so dreist von "The Office" kopiert (man hatte das Gefühl, Stromberg sei ein Lizenzprodukt wie "Wer wird Millionär?"), dass man sie sich auch nur schwer (sobald man "The Office" kannte) noch einmal ansehen konnte.

Ab Staffel 3 ist das Strombergteam auf sich alleine gestellt gewesen und die Qualität wurde etwas schlechter, aber ich finde: "Lieber etwas schlechter neugemacht, als 1 A abgeschrieben."
jujoma ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2009, 19:28   #4 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Regeldieter Beitrag anzeigen
Einen richtigen Fortschritt in der Handlung gibt es nicht. Man könnte die meisten Folgen dieser Staffel in wilkürlicher Reihenfolge zeigen, genau wie bei einer x-beliebigen Sitcom.
Ich sehe diesen Punkt eher umgekehrt:

Ich finde, bei der vierten Staffel ist es eher verstärkt so, dass sich da ein Handlungsstrang durchzieht, nämlich

- Stromberg will aus Finsdorf zurück
- Beziehung Strombose - Schirmchen
- Beziehung Tanja - Ulf

Die drei Handlungsstränge entwickeln sich in Staffel 4. laufend fort, und zwar so, dass sich der Sinn vollständig erst in der richtigen Folgenreihenfolge erschließt.
Das war vorher eigentlich fast (!) nur bei der Tanja - Ulf Beziehung so.

Daher finde ich, dass eher die Folgen der ersten drei Staffeln im Gegensatz zur vierten austauschbar(er) waren.
Im Endeffekt sind aber alle Folgen aller Staffeln weitgehend austauschbar, und das find ich auch gut so. Ich finde bei der vierten schon fast, dass sie sich zu stark auf diese drei Handlungsstränge reduziert (wurde im Board ja schon des öfteren Diskutiert). Allerdings ist es so noch imo noch passend und nicht zu zusammenhängend...
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"'N Hund im Büüüüroooooo?"
Choiz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2009, 23:35   #5 (permalink)
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Bin da anderer Meinung...

Einzig und allein das immerwährende Beziehungsgedöns zwischen Stromberg und Jennifer fand ich auf Dauer etwas platt.
Bergstrom ist offline   Mit Zitat antworten
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