meiner meinung war der prolog noch konstruierter als das finale: stromer hat durch ne kette unwahrscheinlicher umstände sein 3.staffel-ziel erreicht, ist zum ersten mal völlig glücklich und setzt dies, ohne erkennbaren grund und trotz eindeutiger warnung einfach so aufs spiel.
aber was solls? wer stromberg ersnthaft auf seine handlungsstringenz abklopft, der schaut wahrscheinlich auch pornos wegen der romantik.
stromberg ist ein sammelbecken an situations-/charakter- und bösem verbal-humor mit etwas handlung drumherrum. und wenn diese handlung konstruiert oder unglaubwürdig ist, ist mir das in etwa so wichtig wie nem kapuzinermönch die neuste ausgabe der auto-motor-bild. in diesem kontext empfinde ich ein zuviel an handlung sogar als störend. wen interessiert hier tatsächlich die romanze? aber sowas is wohl pro7 -das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht-zwangskonsens und aus deren betonköppen auch nich rauszubekommen.
wichtig ist lediglich das die handlung und charaktere so weit in sich glaubwürdig bleiben, das die darauf fussende komik nicht extrem an boden verliert. und das ist mal wieder gelungen, vielleicht mit ausnahme ernies, der hier doch etwas zu bunt geschminkt war.
das thema finstdorf hätte nach meinem gescmack auch durchaus auch noch genügend potenzial für ne weitere staffel hergegeben und dann wäre der kreislauf zurück zur zentrale auch ausbaufähiger und somit glaubhafter gekommen.
aber was solls. bitte beim nächsten mal wieder neue nebenfiguren, die wurstsalalt und der feuerlöscher waren angenehm erfrischend.
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