Zitat:
Zitat von Alamar
So, hab mich jetzt auch mal angemeldet. Ich bin mit der letzten Folge absolut nicht zufrieden. Auf Biegen und Brechen mußte Stromberg wieder auf den Chefsessel gesetzt werden, damit man bloß das Hintertürchen für weitere Folgen offen bleibt.
Dabei sagte Christoph Maria Herbst beim DVD-Kommentar der ersten Staffel noch, dass Stromberg garnicht mit so vielen Staffeln funktionieren würde... aber na gut.
Gehen wir mal auf die einzelnen Punkte ein:
Die Belegschaft hat wohl das Gedächtnis einer Eintagsfliege. Mit Stromberg gab es am laufenden Band Ärger. Der einzige Unterschied zu Tanja war, dass Stromberg den Ärger selbst auslöffeln mußte während Tanja so kompetent ist und die Mehrarbeit rechtzeitig an ihre Kollegen weitergibt.
Zweitens: Depri-Ernie. Wieso arbeitet er noch? Spätestens, als er Anfangs der Staffel sich wie ein Affe eingeschlossen und mit Essen um sich geworfen hat, hätte er beurlaubt werden müssen. Dabei isses völlig egal ob er das will. Aber nein, Becker und Co stehen vor dem Fenster und gaffen ihn an, haben offenbar nichts dagegen, dass er für solche Aktionen bezahlt wird.
Drittens: Strombergs Auftritte im Büro. Hat offenbar niemanden gestört, dass er nie in "seiner" Filiale anwesend war, mh? Selbst Becker und Co schauten seelenruhig zu, wie Stromberg offenbar blau machte. Gut, es kann ihnen egal sein, sollte es ihnen aber nicht.
Fazit: Stromberg hätte endlich mal zur Rechenschaft gezogen werden und die Kündigung erhalten sollen. Punkt. Die Staffel könnte nur dadurch gerettet werden, dass Strombergs Rechnung in der nächsten Staffel serviert wird. Indem, z.B., seine Projekt-Sabotage auffliegt, er mächtig in der Scheiße steckt und auch die Zentrale merkt, dass er zu nichts zu gebrauchen ist.
Zur Staffel allgemein:
Persönlich mochte ich Finsdorf - auch wenn es einen Stilbruch darstellte. Immerhin hatte man ja jetzt zwei Handlungsorte. Machte zwar wenig Sinn, immerhin begleitet das Fernsehteam ja Stromberg. Wieso war das Team dann auch zeitgleich im Capitol-Büro?
Apropos Finsdorf: Wie alt soll eigentlich der männliche Mitarbeiter dort sein? Für mich machte er einen sehr jungen Eindruck, bzw es sieht eher so aus, als mache er ein Praktikum. Aber nein, offenbar steht der Knabe schon kurz vor der Heirat. Fehlbesetzung? Oder hab ich mit der Hochzeit was falsch verstanden?
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Ich fand' das Ende auch extrem konstruiert. Stromberg mußte ja praktisch mit der Brechstange wieder in seine alte Position gesetzt werden.
Ich glaube, der Achim aus dem Finsdorf-Büro wollte seine Freundin nicht heiraten, sondern mit ihr zusammenziehen bzw. in eine neue Wohnung ziehen. Mir wurde aber nicht ganz klar, ob der nun Azubi oder bereits ausgelernt ist.
Edit: Hab' mich geirrt. Achim Dörfler will seine Freundin doch im Sommer heiraten.