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Registriert seit: 23.12.2009
Beiträge: 7
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Guten Tag erstmal, hier mein erster Beitrag und dann schon so lang. Ich hoffe, das nimmt mir niemand übel. Mir gefällt die Serie und ich würde mich über eine fünfte Staffel auf jeden Fall freuen - wahrscheinlich auch noch über eine 6., 7., 8., 9. ...
Hier mal meine Ideen:
Die einzelnen Charaktere mal leicht ins Gegenteil verdrehen. In etwa so:
Stromberg bekommt auf gleicher Hierarchieebene einen neuen Gegenspieler, der ihn mit den eigenen Waffen schlägt - aber noch eine Nummer fieser. Daraufhin pendelt Stromberg hin und her zwischen moralischer Entrüstung und wiederum noch fieseren Reaktionen.
Tanja steckt ihre Krise weg und wird beruflich und privat zur Powerfrau, die nach einem anstrengenden Arbeitstag gerne noch ausgehen und Spaß haben will. Darüber vernachlässigt sie auch die Führung ihres Privathaushaltes. Ulf, der im Beruf nicht der Hellste ist und daher mehr als Tanja unter dem wachsenden Leistungsdruck leidet, ist nach Dienstschluß öfter ausgebrannt und müde, weshalb Tanja gern mit Freundinnen loszieht. Ulf sitzt derweil abends allein zuhause und sinniert darüber, daß die gemeinsame Wohnung nun in einem ähnlichen Zustand ist wie damals seine eigene, was aber auch irgendwie nicht der Hit ist (Einzelinterview Ulf beim Geschirrspülen: "Wenn ne Frau so ein bißchen, also jetzt nicht so übertrieben, aber so ein kleines bißchen häuslicher wäre, dann... also das wäre vielleicht auch nicht so verkehrt").
Ernie bekommt die Beziehung mit Mia so gut, daß er seine negative Stimmung weitestgehend abschütteln kann. Die Art Witze, die bislang andere über ihn machen, macht er jetzt selbst über sich und andere und nervt damit seine Kollegen. Mia hingegen ist weiterhin im Stimmungstief. Das geht selbst Ernie auf den Geist ("Also, solche Leute, die überhaupt nie Spaß haben, das find ich eigentlich auch nich so schön.")
Schirmchen wendet sich ihrerseits Stromberg immer mehr zu, was diesen auf Distanz gehen läßt, weil er einerseits die Verantwortung für eine neue Familie scheut und sich andererseits in seinen "besten Jahren" bei der Damenwelt möglichst noch mehrere Optionen gleichzeitig offen halten will.
Man könnte auch die Nebencharaktere mal etwas stärker ausbauen. Wie wäre es mit einer Affäre zwischen Sabbel und dem vergebenen Lehmbach, äh, Lehmann, äh...
Auf der übergeordneten Ebene bekommt Stromberg einen direkten Vorgesetzen, der im Gegensatz zu den bisherigen Personen durch Führungsschwäche und Inkompetenz auffällt. Das eröffnet Stromberg neue Handlungsspielräume, geht ihm aber trotzdem manchmal auf den Geist, weil er so mehr oder weniger bewußt den Spiegel vorgehalten bekommt.
Ideen für einen episodenübergreifenden Handlungsstrang:
- Die Helios stößt einen kleineren Teilbereich ihres Geschäftes ab, den die Capitol samt Personal übernimmt. Hieraus rekrutieren sich Strombergs neuer Gegenspieler, der neue Vorgesetzte und der neue Personalleiter (der Stromberg damals beim Altersschummel erwischt hatte und ihn deshalb besonders interessiert beobachtet). Die Integration erfolgt Schritt für Schritt und ist mit Kompetenzgerangel, technischen Problemen und Eifersüchteleien verbunden.
- Die Capitol selbst arbeitet unrentabel und leidet unter Konkurrenzdruck, so daß sie selbst ein Übernahmekandidat ist. Alle Mitarbeiter sind aufgefordert, innerhalb der nächsten Monate persönliche Effizienzreserven zu heben und Vorschläge für die Belebung des Geschäftes zu machen, damit eine feindliche Übernahme abgewendet werden kann.
- Die Führungskräfte der Capitol nehmen nebenbei an einem mehrmonatigen Kurs für modernes Management teil. Stromberg versucht immer mal wieder, das in der letzten Kurseinheit Gelernte direkt am nächsten Tag in seiner Abteilung umzusetzen (Z. B. Mitarbeiter loben: Stromberg lobt alles und jeden, auch dort, wo er eigentlich mal tadeln müßte ("Find ich gut Ulf, daß du hier überhaupt irgendwas tust, obwohl du ja eigentlich weniger Schaden anrichtest, wenn du nichts, ähh..., nee, ehrlich jetzt, es heißt ja nicht umsonst: Dabei sein ist alles...") Oder "Teamarbeit": "Wir lassen jetzt mal dieses Chefgehabe ganz außen vor und sehen uns als ein gemeinsames Team, in dem nicht der eine sich mehr aufbläst und mehr zu sagen hat als der andere." - "Glauben Sie, daß das wirklich funktioniert?" - "Also, das hier ist immer noch meine Abteilung, und wenn ich das so sage, dann wird das auch so gemacht. Klar?"
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